Idee | Hintergrund

Immobilien- und Standortgemeinschaften (ISGs) sind (freiwillige) Zusammenschlüsse von Grundeigentümern, Einzelhändlern und Dienstleistern mit dem Ziel, einen räumlich abgegrenzten Standort durch den Einsatz von personellen und finanziellen Mitteln auf der Basis eines gemeinsam entwickelten Handlungsprogramms zu sichern und weiter zu entwickeln. Die Aufgaben einer ISG sind somit im Wesentlichen auf die Verbesserung der ökonomischen und stadtgestalterischen Struktur gerichtet. ISG-Prozesse basieren dabei auf dem eigenverantwortlichen Engagement der Akteure vor Ort. Ein wesentliches Merkmal einer ISG beruht dabei auf dem Grundgedanken, dass Entscheider, Zahlende sowie Nutznießer und Begünstigte der Viertelsaufwertung identisch sind.

Die Idee hinter einer Immobilien- und Standortgemeinschaft beruht auf dem Modell der in den 70er Jahren in Kanada eingeführten Business Improvement Districts (BID). Mittlerweile gibt es in Nordamerika rund 1.200 BIDs. Business Improvement Districts werden in der Regel durch Beschluss der Gemeindevertretung konstituiert und erhalten eine feste, von den Grundeigentümern zu erbringende Abgabe, welche zusammen mit der Grundsteuer erhoben wird. Die Abgabe wird zur Finanzierung von Investitionen und Dienstleistungen zur Verbesserung des jeweiligen Umfeldes genutzt.

Am 10. Juni 2008 wurde das Gesetz über Immobilien- und Standortgemeinschaften (ISGG NRW) verabschiedet. Seither besteht in Nordrhein-Westfalen ebenfalls die Möglichkeit, unter ganz bestimmten Kriterien eine gesetzliche ISG mittels einer kommunalen Satzung in Kraft treten zu lassen. Der Gesetzgeber will damit der „Trittbrettfahrerproblematik“ bei quartiersbezogenen Initiativen ein wirksames Instrument entgegensetzen. Die Immobilien- und Standortgemeinschaft Bahnhofsviertel Münster e.V. arbeitet weiterhin auf freiwilliger Basis und freut sich über das wirkungsvolle Engagement ihrer Mitglieder und Unterstützer.

Trends

Deutschlandweit entwickelten sich in den vergangenen Jahren eine Reihe länderspezifischer Ansätze, deren Kernbereich die ... hier

Ziele

Die Ziele einer Immobilien- und Standortgemeinschaft setzen dabei am Potenzial des Standortes an. Harte und insbesondere weiche Standortfaktoren können ... hier

Links

Weiterführende Informationen und den theoretischen sowie rechtlichen Hintergrund erfahren Sie hier.

Immobilien- und Standortgemeinschaften (ISGs) sind (freiwillige) Zusammenschlüsse von Grundeigentümern, Einzelhändlern und Dienstleistern mit dem Ziel, einen räumlich abgegrenzten Standort durch den Einsatz von personellen und finanziellen Mitteln auf der Basis eines gemeinsam entwickelten Handlungsprogramms zu sichern und weiter zu entwickeln. Die Aufgaben einer ISG sind somit im Wesentlichen auf die Verbesserung der ökonomischen und stadtgestalterischen Struktur gerichtet. ISG-Prozesse basieren dabei auf dem eigenverantwortlichen Engagement der Akteure vor Ort. Ein wesentliches Merkmal einer ISG beruht dabei auf dem Grundgedanken, dass Entscheider, Zahlende sowie Nutznießer und Begünstigte der Viertelsaufwertung identisch sind.

 

Die Idee hinter einer Immobilien- und Standortgemeinschaft beruht auf dem Modell der in den 70er Jahren in Kanada eingeführten Business Improvement Districts (BID). Mittlerweile gibt es in Nordamerika rund 1.200 BIDs. Business Improvement Districts werden in der Regel durch Beschluss der Gemeindevertretung konstituiert und erhalten eine feste, von den Grundeigentümern zu erbringende Abgabe, welche zusammen mit der Grundsteuer erhoben wird. Die Abgabe wird zur Finanzierung von Investitionen und Dienstleistungen zur Verbesserung des jeweiligen Umfeldes genutzt.

 

Am 10. Juni 2008 wurde das Gesetz über Immobilien- und Standortgemeinschaften (ISGG NRW) verabschiedet. Seither besteht in Nordrhein-Westfalen ebenfalls die Möglichkeit, unter ganz bestimmten Kriterien eine gesetzliche ISG mittels einer kommunalen Satzung in Kraft treten zu lassen. Der Gesetzgeber will damit der „Trittbrettfahrerproblematik“ bei quartiersbezogenen Initiativen ein wirksames Instrument entgegensetzen. Die Immobilien- und Standortgemeinschaft Bahnhofsviertel Münster e.V. arbeitet weiterhin auf freiwilliger Basis und freut sich über das wirkungsvolle Engagement ihrer Mitglieder und Unterstützer.